Sommerurlaub2012


Ziel: Loiretal

Motto: Kultour.....und wie war das noch mit dem Magnetismus???



Wir schreiben den 10.08. 2012.....endlich Urlaub. Nachdem wir letztes Jahr Charlotte erst mal austesten wollten und die geplante Loiretal “Kultour“ durch eine Flachlandtour in den Norden ersetzt wurde, haben wir nach unserem Thüringenkurzurlaub mit Steigungen von 12 Prozent bei einem Durchschnittsbergauftempo von 17km/h (Reisemobil...nicht Rasemobil...) doch Vertrauen in “la Grande Dame” bekommen und wollen es wagen.

Bis kurz vor der Abfahrt will noch kein Urlaubsgefühl aufkommen. Sachen packen, alles schon hinstellen, und zwischendurch eben immer arbeiten.

Ich tausche den späten gegen den frühen Dienst und habe dann das Glück auch noch 2 Stunden eher stoppen zu dürfen.

Ab nach Hause ( wie lange fährst du denn 1 oder 2 Wochen???

Ähh, ich fahre 3 Wochen, welch ein Luxus....hier wird es mir bewußt, wie gut wir es doch haben im Gegensatz zu Pauschalurlaubern mit Hotel und nur 1-2 Wochen Urlaub.

Charlotte wartet nano-blankgewienert vorm Haus und los gehts. Nun doch Urlaubsgefühl......


Ziel für heute ist Maubeuge in Frankreich.

Nachdem wir mit dem obligatorischen Stau Maastricht passiert und die holprigen belgischen Autobahnen verlustfrei überlebt haben ( okay, der Inhalt des Schrankes unter der Spüle sagt immer mal hallo, beim nächsten Schagloch zieht er sich aber immer wieder zurück) endlich Frankreich in Sicht. Die kleinen hutzeligen Dörflein mit ihren Blumenkästen in den Fenstern, zu schön. Doris bekommt Pippi in den Augen...jetzt ist Urlaub!

Nachdem uns Elsbeth relativ gut zum Stellplatz geführt hat, genießen wir das Feierabendbier auf diesem Parkplatz mit hohen Bäumen. Aber auf der Durchreise muß man eben mit Kompromisssen leben. Außer uns steht noch ein Heider Womo hier.

Ich sage zu Reiner: “und morgen früh sind wir hier von Marktwagen umzingelt.”......

Um 6.45 werde ich durch lautes geklapper geweckt...das wird doch nicht???? Doch...das wird....

Die Marktstände werden aber Gott sei Dank um den Marktplatzrand aufgebaut. Trotzdem machen wir uns aus dem Staub. Das ist uns auch noch nicht passiert...am ersten Urlaubstag vor 8 Uhr aus dem Bett......

Ziel für heute ist Reims, son büschn Kultur tanken. Elsbeth kann sehr gut über gerade Strecken im flachen Land navigieren. In Reims selber schickt sie uns ins Nirvana...sprich Innenstadt und sagt viel zu spät rechts abbiegen. Stur wie sie nun mal ist, will sie uns immer wieder auf den von ihr berechneten falschen Weg durch enge Gassen führen. Auch diesmal erträgt sie mit stoischer Ruhe die Anfeindungen und Beleidigungen....gehn wir eben erst mal einkaufen.

Da Reiner alle Carrefours im Navi hat findet sie zumindest diesen zuverlässig. Leider ist der schöne große Parkplatz durch Höhenbegrenzungen von 3 metern blockiert. Zu niedrig für Charlotte. Also parken wir bei McDoof.

Danach geht es auf den Stellplatz in der Stadt, nachdem wir den anderen als nicht tauglich abgetan haben. So irgendwie zwischen Obdachlosenasyl und Zigeunerlager angesiedelt.


Beim Platz in der Stadt muß man die Touristinfo anrufen und den Code erfragen. Hinter uns 2 belgische Womos, die auch gleich mit durch fahren. Wir erwischen einen der letzen Plätze. Charlotte ist leider zu lang und so stellen wir uns schräg, dann paßt es. Ganz schön hier eigentlich, unter Bäumen, ein Kanal in der Nähe. Verkehrsgünstig gelegen oder aber auch: die Straßen von San Franzisko live. Macht nix, wir stehen gut. So ein Martinshorn ein mal pro Stunde....was ist das schon....andere Menschen wohnen gegenüber einer Kirche, die im 15 minuten Rythmus bimmelt...

Stühle raus, Melone, Käse, Schinken, Baguette und dazu ein Glas Wein im Schatten unter den großen Bäumen. Ich starte de Reisebericht diesmal fortschrittlich gleich ins Noti tippen und Reiner horcht an der Matraze.

Nach der verdienten Mittagsrunde geht es downtown. Es ist ziemlich warm und so beginnen wir den Spaziergang mit dem Park hinter dem Stellplatz. Ziemlich viele merkwürdige Männlein hier, wo die überall rumsitzen. Vermutlich sind wir auf dem Schwulentreff vom Reims gelandet.


Die Stadt selbst: lebendig mit vielen Straßencafes, wie wir es auch aus Holland kennen. Viele alte Gebäude. Ein Eis kostet pro Kugel allerdings 2 €, also verkneifen wir es uns doch besser. In Anbetracht der Tatsache, daß es wirklich zu heiß ist und wir am Anfang des Urlaubs noch echt geschlaucht, zieht es uns in den Schatten der Bäume beim Womo zurück.



Am nächsten Morgen, den 12. August, einem Sonntag, soll es weiter gehen: Ziel eigentlich Orleans. Zuerst schauen wir uns allerdings noch die Kathedrale an. Von außen schon imposant, dürfen wir uns im Inneren umsehen, im hinteren Teil werden wir dann Zeuge eines Gottesdienstes der größten Pädophilenvereinigung der Welt,äh, ich meine katholische Kirche.

Der Klang der Orgel untermalt eindrucksvoll die Besichtigung. Geschichte pur, ich bekomme eine Gänsehaut, schließlich sind diesen Weg fast alle französischen Könige gegangen bei der Krönung. Schon beeindruckend, zumal diese Kathedrale auch schon sehr alt ist.



Zurück bei Charlotte kurz gepackt, dann gehts Richtung Orleans. Wir entschließen uns, Autobahn zu fahren, Nationalstr. hat zwar mehr Flair, aber schließlich wollen wir auch mal ankommen.

Im Reiseführer steht, daß Orleans zum großen Teil zerbombt wurde und wir auf Großstadttrubel keinen gesteigerten Wert legen, wird das Ziel kurzerhand in Beaugency an der Loire geändert.

Um 50€ ärmer kommen wir dort an. Lang lebe die Autobahnmaut.

Der Stellplatz dort liegt unter Bäumen und ist ziemlich voll. Wir stehen zuerst neben dem Klo , aber am Rand mit Loiresicht wird ein Platz frei ; Doris reagiert, sprintet vor und der Platz ist unser.

Die Sonne geht unter, die Sterne werden angezündet....



Es wird Sommer

Die Sonne scheint für Dich - Deinethalben
und wenn sie müde wird, fängt der Mond an und dann werden die Sterne angezündet.
Lerne von der Lilie und lerne von dem Vogel, Deinen Lehrern.
Zu sein heißt, für heute da sein. Das ist Freude.
Lilie und Vogel sind unsere Lehrer der Freude.


Søren Aabye Kierkegaard



Endlich- die Loire. Ein gewaltiger Fluß, der einzige ungezähmte in ganz Europa.

Beaugency : schöner kleiner Ort mit eindrucksvollen Gebäuden, die Johanna war auch mal hier. Ziemlich schnell haben wir die Stadt erwandert, am Ufer wird Boule gespielt und das Leben genossen. Eigentlich können wir von den Franzosen doch viel lernen.


Den Abend verbringen wir draußen mit Blick”. Erquickend: Mietmobile.....klar am Fahrverhalten zu erkennen.. ein Womo setzt zurück und hatte leider vergessen, daß es auf der Hinfahrt (ja man fährt bis vorne und stellt dann entsetzt fest: ich kann hier nicht wenden) ein Baum mitten im Weg stand. Rumms, Volltreffer, mitten druff.....




Früh schon setzt eifrige Aufbruchstimmung ein. Wir stehen auch auf, es geht weiter nach Blois. Ein Stück entlang der Loire und ab auf den Stellplatz nahe der Innenstadt. Für 5,- inkl. Ver- und Entsorgung darf man hier stehen. Da wir früh sind, ergattern wir ein schönes Plätzchen mit eigenem Garten. Es gilt, daß Schloß zu erwandern. Schließlich san mer ja net zum blödeln hia....



Gleich um die Ecke liegt das Schloß. Die Steigungen haben selbst zu Fuß für uns Flachlandtiroler in sich. Wir sehen uns das Schloß von innen an. Leider fehlt hier jegliches Flair, eine Aneinanderreihung von Ausstellungsstücken, aber zum Teil sehr geschichtsträchtig. Nun machen wir uns auf die Suche nach Bäcker und Schlachter. Bäcker wird gleich gefunden, Schlachter nicht. Macht nix, gibt es eben zum Gemüse Jägerschnitzel.....nach ostdeutscher Art...sprich gebratene Fleischwurst.

 

Abends wird der Platz rappelvoll, in jede freie Ecke quetschen sich die Mobile, wir rücken ein Stück für eine französische Familie mit 1 Kind. Auch hier wieder viele Mietmobile.....Es ist eben Ferienzeit.

Auf nach Amboise entlang der Loire. Erstmal einkaufen. Leider verpassen wir die Abfahrt zum Leclerc und fahren an Amboise vorbei in den nächsten Ort zum shoppen. Kaufen hier neues Geschirr für Charlotte. In tollen Farben, zum Superpreis. Das Alte wird aussortiert. Zurück in Amboise geht es auf den Camping „Ile d`or“. 12,50 pro Nacht all inkl. Das ist der Hammer.

Lecker frühstücken (um 14.00uhr mittags)...mit Käse und Trauben.

Danach Zeit um den Reisebericht weiter zu machen, Reiner legt sich aufs Ohr.

Nach der Siesta gehen wir noch in die City, schon mal ein bißchen reinschnuppern. Das Schloß auf den Felsen sieht sehr imposant schon vom Campingplatz aus. Es ist bewölt aber ziemlich warm und schwül. Massen von Autos und Touristen quälen sich über die Loirebrücke. Die Loire hat hier viele Sandbänke und führt an den breiten Stellen nicht viel Wasser. In der Innenstadt ist Markt, es werden einheimische Produkte angeboten, aber trotzdem alles sehr touristisch.

Wir folgen einer kleinen engen Gasse bergauf auf der Suche nach Altstadt. Linkerhand in den Felsen unter der Burg Felsenwohnungen. Scheint aber keine besonders bevorzugte Wohngegend zu sein, viele der Wohnungen sind verlassen und verwahrlost.

Morgen werden wir dann Schloß und Schloß “le Clos Luce, den Altersruhesitz von Da Vinci in Angriff nehmen.

Der Trubel auf dem Camping hält sich auf dem vorderen Teil, auf dem wir stehen, in Grenzen, so daß wir ausschlafen können. Die italienischen Womos stehen zum Glück von uns abgewandt und so bekommen wir nicht so viel mit von den lärmenden Bambini.

Es geht (ich brauche nicht zu erwähnen, daß es bergauf geht...) zum Schloß La Clos Luce, auf dem Leonardo da Vinci die letzten 3 Jahre seines Lebens verbrachte.

Der stolze Eintrittspreis von 13,50 € veranlaßt den Vater der Familie vor uns zu dem Kommentar: „Na, dann gibt es heute eben mal nichts zu Essen.“ Wir sind mal gespannt.....

Im Inneren gibt es tatsächlich voll eingerichtete Räume zu sehen, mit Blumen in jedem Raum dekoriert, sehr schön. Besonders Leonardos Bett hat es mir angetan-ein Himmelbett mit rotem Samt lädt dazu ein, mal Probe zu liegen........

Im Kellergeschoß sind die Erfindungen Leonardos durch IBM nachgebaut. Flugmaschine, Autos, Kanonen usw. Sehr spektakuläre Ideen zur damaligen Zeit und seiner Zeit weit voraus.

Auch interessant: Der Antrieb, wie z. B. im Tretboot und Raddampfer verwendet wird. Leider fehlte ihm noch die nötige Technik, um den Antrieb in Gang zu setzen.

Ein wahres Genie, der sich seine Inspiration im angeschlossenen Park holte und dafür 700 Goldstücke pro Jahr bekam. Unterirdische Gänge verbanden das Schloß Amboise und „La Clos Luce“ und der König holte sich wiederum seine Inspiration durch die Gespräche mit Leonardo.

Der Park enthält viele „Mitmachmodelle“, für Kinder sicherlich sehr spannend, aber ehrlich gesagt hatten wir doch etwas anderes erwartet. Schön und interessant fand ich es trotzdem.

Am Eingang steht mittlerweile eine lange Menschenschlange, da haben wir noch Glück gehabt zu früher Stunde.



Das wahre Wissen kommt immer aus dem Herzen.


Leonardo da Vinci (1452 - 1519), italienisches Universalgenie, Maler, Bildhauer, Baumeister, Zeichner und Naturforscher


 

Gestern habe ich in der Stadt eine lange Steintreppe entdeckt, die zum Panoramablick führen soll. Leider endlos viele Stufen bergauf, also nix für Reiner mit seinem kaputten Knie. Außerdem war es gestern viel zu warm. Aber vom Schloß aus führt ein Weg vorbei an Felsenwohnungen, die aber fast alle leer stehen und anstatt Atmosphäre zu verbreiten einfach nur „Slumcharacter“ haben.

Am Ende des Weges der Panoramablick, die Endlosstufen können wir mehr oder weniger bequem bergab kullern. Was schon anstrengend genug ist....weil wieder ziemlich heiß.Zum Glück stehen von Zeit zu Zeit einige Bänke, tja liebe bergauf Wanderer, Pech gehabt....besetzt......

In der Stadt, in den Felsen unter dem Schloß, findet eine Weinprobe statt. Das wär doch was, vielleicht gibt es da auch was zu Essen....

Am Eingang erwerben wir 2 Gläser zum probieren. Gleich am ersten Stand probieren wir seeehr leckeren Wein und Schaumwein „traditionell“. Aber naja, es gibt hier ja noch so viele Stände, vielleicht doch noch mal woanders testen, wer weiß,was man verpaßt...

Und tatsächlich, der Wein am zweiten Stand schmeckt noch einen Tick besser...und kaum zu glauben, man spricht Englisch. Der gute Tropfen geht direkt ins Blut, was wohl auch an der Tatsache liegt, daß es draußen heiß ist und wir fast noch nichts gegessen haben, liegen mag. Wir kaufen einige Flaschen ein und treten gut gelaunt, schwer bepackt und leicht beschwipst (allerdings ohne zu kentern) den Heimweg an. Der war doch auf dem Hinweg nicht so lang! Fehlt nur noch das obligatorische Baguette. Aber kein einziger Bäcker hat geöffnet.

Am Abend ist es zum Glück etwas kühler, so daß wir gut schlafen können.



Von Amboise weiter Richtung Atlantikküste, naja, so grobe Richtung....

Zwischenstopp bei glühender Hitze in Chinon. Die Burg haben wir uns früher schon einmal angesehen, sehr beeindruckend und geschichtsträchtig. Wir parken am Tennisplatz...in der Sonne, stärken uns kurz und los geht’s. Die Sonne brennt unerbärmlich, kein Lüftchen regt sich.

Im Fluß können wir von der Brücke aus Forellen jeder Größenklasse beobachten, die sich durch die Badenden nicht aus der Ruhe bringen lassen. Klasse!

Chinon selbst: absolut urig und sehenswert, die alten Häuschen, die sich an den Berg drücken können wahrscheinlich Geschichten erzählen. Ein Ort, an dem ich mich sehr wohl fühle...good vibrations...

Diese seltsame Gefühl habe ich manchmal an einigen Orten, das Gefühl irgendwie schon mal da gewesen zu sein...

Zurück zu Charlotte, schließlich wollen wir noch auf den Stellplatz bei Saumur. Viel Lust auf Aktivität hat man bei der Hitze sowieso nicht.

Die Landschaft wird nun noch schöner als zu Beginn unserer Tour. Wir passieren Tourquant mit seinen Weinkellern und großer Champignonzucht in den Tuffsteinhöhlen. Sehr beeindruckend, wie sich die Häuser an den Berg drücken.

Der Stellplatz in „Dampiere sur Loire“ ist gratis.wir ergattern ein schönes Plätzchen mit Schatten.

Überhaupt sind die Schattenplätze sehr beliebt, man liegt träge im Liegestuhl und versucht, die Hitze zu errtagen. Auch hier ist es wieder mal sehr voll.

Nach einem leckeren Abendbrot mit Salat und Grillfleisch von unserem neuen CADAC-Carry-Chef

gehen wir in der Dämmerung noch ein wenig in die „City“, besser gesagt ins Dorf. Es geht...bergauf natürlich. Und irgendwie ist es doch immer noch gaaanz schön warm. Auch hier wieder urtümlicher Character, nicht touristisch . Ein echter Tip hier!

Pläne werden geschmiedet, morgen wollen wir weiter Richtung Atlantik.

Gegen 9.30 werden wir wach, eindeutig zu spät, um noch zu fahren. Der Schattenplatz hat seine Wirkung getan...

 

Die Sonne brennt vom blauen Himmel und so beschließen wir, noch zu bleiben und mit dem Fiets nach Saumur zu fahren. Da es allerdings 31 Grad im Schatten sind verschieben wir die Aktion auf später und verdösen die Zeit. Gegen 15.00 wagen wir es dann und fahren mit 2 Flaschen Wasser.

Entlang des Loire-Radweges.Temperatur im Schatten jetzt 32 Grad. Der Fahrtwind fühlt sich an wie warme Fönluft.

Mountainbiker mit Zelten und Gepäck rollen scheinbar mühelos über Stock und Stein.

Na, wenn wir mit unseren Hollandfiets grade Strecke hätten.....ha, denen würden wir es aber zeigen.....

So aber lassen wir sie gewinnen und überholen.





Am Ortseingang von Saumur entdecken wir eine sehr schöne Kirche, leise Musik erklingt, sehr schön. Die Stadt: voll Touristen, wir trinken etwas und fahren zurück. Auf dem Rückweg werden die Füße in der Loire gebadet, ich finde ein „Mördertreibholz“...leider zu groß zum Mitnehmen....obwohl.....

Abends essen wir ein Pizza vom Lieferservice, der in der Saison allabendlich zum Platz kommt und Bestellungen aufnimmt. Die Pizza für 2 Personen erweist sich dann aber als 1 Personpizza (vielleicht ist der Franzose an sich nicht so verfressen wie wir) und schmeckt wunderbar.

Es ist heiß. Punkt. Warum nicht einfach an die Küste fahren (wer mich kennt....ja..sie nun wieder....) Schlösser haben wir genug gesehen und zudem ist es auch noch sehr voll hier überall.

Als Zielpunkt haben wir Damgan auserkoren, dort soll es einen Stellplatz am Strand geben.

Ganz Frankreich scheint auf der Straße Richtung Küste zu sein und so quälen wir uns durch Staus, meist verursacht durch die Mautstellen. Achja...und es ist Samstag, was wir bei unserer guten Idee garnicht berücksichtigt hatten.



Es ist heiß. Punkt. Warum nicht einfach an die Küste fahren (wer mich kennt....ja..sie nun wieder....) Schlösser haben wir genug gesehen und zudem ist es auch noch sehr voll hier überall.

 

Als Zielpunkt haben wir Damgan auserkoren, dort soll es einen Stellplatz am Strand geben.

Ganz Frankreich scheint auf der Straße Richtung Küste zu sein und so quälen wir uns durch Staus, meist verursacht durch die Mautstellen. Achja...und es ist Samstag, was wir bei unserer guten Idee garnicht berücksichtigt hatten. Der Stellplatz ist gerammelt voll (klar, ist ja auch gratis). Wir entfliehen der Sardinen-Atmosphäere und weichen auf einen Campingplatz aus. Elsbeth führt uns natürlich mitten durch den Ort, wenden nicht möglich, also Augen zu und durch die Fußgängerzone.

Nach einigem manövrieren (ein Dickschiff auf einem normalen Camping erweist sich manchmal als problematisch) stehen wir auf unserer durch hohe Hecken begrenzten Parzelle und genießen den Platz und vor allem die Ruhe.

Ein kurzer Spaziergang ans Wasser (hurra.......Horizont in Sicht) und ein kurzer Bummel durch den mit Touristen überlaufenen Ort.



Ausschlafen, faul sein....und ne Fahrradtour machen. Hier ist es zwar auch heiß, aber ein angenehmer Küstenwind weht hier.....tja, da kommt das Küstenkind doch gleich wieder ins Schwärmen....

Ich gehe Austernschalen grasen...ach dieser blöde Reflex, ich kann da nichts dran tun.

Wir fahren an der Promenade entlang bis zur Landzunge. Unterwegs sehen wir noch einige Stellplätze, aber auch hier Kuschelfeeling, nee nix für uns. Außerhalb der Saison sicher reizvoll.

In Le Port sind zwar auch viele Touristen, aber trotzdem strahlt dieses Fischerdorf eine schöne Atmosphäre aus.

So....und nu geit dat los.

Wasser-Strand-Muschel-Steine-ich-fühl-mich-so-wohl-Fotos...

Voila:

Weiter geht’s. Penmarch ist das Ziel. Wir finden einen wunderschönen Stellplatz direkt an der Küste, der gar nicht so voll ist obwohl gratis. Die Ver- und Entsorgung liegt ein Stück entfernt, also zurück und Wasser gebunkert usw.


Ein wunderbarer Platz, daß ist was für das Nordlicht....vielleicht gibt es hier ja die perfekte Welle. Der Tidenhub hier ist ganz beachtlich.

Die Küste ist zerklüftet und rauh. Wir wandern ein Stück Richtung Penmarch entlang der Küste. Gewaltig, kann ich nur sagen. Auch hier wieder das Gefühl der Vertrautheit, stimmig und wunderschön. Als wir uns einem großen Felsen nähern bekomme ich eine Gänsehaut und Tränen in den Augen, Was ist das denn? Ein bißchen unheimlich und unerklärlich finde ich das schon...

wer weiß, vielleicht war ich in einem früheren Leben schon mal hier und habe keltische Wurzeln, es ist schon sehr merkwürdig, daß man sich zu bestimmten Plätzen so hingezogen fühlt.

Am Aussichtspunkt beobachten wir die Rückkehr der Flut und schauen Anglern zu, die vor dem Wasser flüchten und von einigen Wellen voll erwischt werden.

Nach dem Abendbrot geht es mit einem holländischen Bier an die Felsen der Bretagne, Sonnenuntergang gucken. Überall auf den Felsen sieht man verstreute Menschen, die den gleichen Gedanken hatten. Alles in allem ein Ort, an dem man mehrere Tage zum ausruhen verbringen kann.

Zurück bei Charlotte sträuben sich uns die Nackenhaare. 3 italienische Wohnmobile, jede Menge Kinderfahrräder überall verteilt und gefühlte 15 Bambini. Ein Heidenkrach, das Womo, was direkt daneben stand, hat sich schon umgesetzt.

Unter unserem Fenster und überall rund um Charlotte lärmen die kleinen rücksichtslosen Kröten, Wie die Italiener diesen Lärm ertragen, ist mir ein Rätsel.Am Morgen werden wir geweckt. Wodurch? Richtiiiiich.....Kinder unter unserm Fenster, die den Knick hinter uns als Sprungschanze für ihre Räder benutzen. Ein Wunder nur, daß die Stühle noch stehen......

Die anderen Womos sind zum Großteil auch schon geflüchtet. Was machen wir nur, bleiben und uns von dem rücksichtslosen Verhalten nerven lassen oder das Feld räumen? Wir entschließen uns für letzteres, schweren Herzens....

Durch Brest, wo wir Vorräte bunkern geht es Richtung Plougonvelin. In der Nähe sehen wir uns die beeindruckende Abbaye Saint-Mathieu de Fine-Terre an. Leider ist das Parken für Dickschiffe etwas problematisch, so daß wir uns zu einigen anderen Womos gesellen, an der Küste neben der Straße. Übernachten ist hier überall verboten, leider.

Die alte Abtei ist beeindruckend, die Küste schroff. Einfach herrlich, hier sein zu können . Wieder einmal muß ich daran denken, wie gut wir es doch haben und wie dankbar man dafür sein muß.

 

 

 

 

Da übernachten hier nicht möglich ist, geht es wieder zurück nach Plougonvelin, auf einen Stellplatz nahe des „Fort de Berteaume“. Warm ists, Reiner macht es sich in Charlotte bequem, ich muß doch noch mal schauen, ob man nicht näher an das Fort kommt. Es hat aber leider schon geschlossen.


Heute wollen wir Richtung Saint Malo, müssen langsam an den Rückweg denken. Leider.

Wir stellen uns auf den Stellplatz, nicht besonders schön, Marke Großparkplatz eben, aber von hier aus fahren gratis Shuttlebusse in die Festung, die wir morgen erstürmen wollen. Einmal schon waren wir hier, aber nur kurz in der Stadt, mehr so auf Durchreise. Das es wieder einmal heiß ist, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen.....

Mit dem Bus geht es in die Stadt, eine gute Einrichtung, diese Gratis Busse, zumal Parkplätze kurz vor der Festung Mangelware sind. Die Stadt ist voll, was nicht anders zu erwarten war. Schließlich war es beim letzten Besuch auch schon so.

Wir erklimmen die Festungsmauer und genießen den Blick auf das Wasser, das Wetter spielt wieder mit und zeigt sich von seiner schönsten Seite.

Die obligatorische Möwe auf der Festungsmauer, die immer ins Bild rennt, war auch wieder da.

Zurück bei Charlotte beschließen wir, noch bis zum Mont-Saint-Michel zu fahren und uns die Abtei noch einmal in Ruhe anzusehen. Den Stellplatz am Michel soll es ja noch geben. Pustekuchen. Wir folgen der Straße, aber plötzlich versperrt ein Schlagbaum den Weg, wir werden nach rechts auf einen Großparkplatz durchgewunken. 12 Euro soll hier die Übernachtung auf dem Parkplatz dicht an dicht kosten. Hallo? Das geht gar nicht.

Also wieder zurück in den kleinen Ort Beauvoir, wo wir vorhin schon an einem schönen Stellplatz, ganz neu und sehr geräumig, vorbei gekommen sind.

15 Euro, inkl. Wlan. Direkt dahinter liegt ein Weg, über den man mit dem Fiets zum Mont-Saint Michel fahren kann. Hier gefällt es uns besser als auf dem Abzock-Parkplatz, wo nichts geboten wird.

Abends gehen wir essen, was sich allerdings als Reinfall erwies.......Muscheln schmecken eben selbstgemacht viel besser. Auch das man Fritten dazu bestellen konnte fanden wir doch gewöhnungsbedürftig, aber entweder urlauben hier viele Tommies oder aber Holländer. Aber einen Versuch war es mal wert.


Am nächsten Tag satteln wir die Fahrräder. Es soll wohl auch ein Bus fahren, aber die Haltestelle ist nicht zu finden, Egal, so können wir die Aussicht auf „the rock“ geniessen. Wenn da doch bloß nicht dieser stramme Gegenwind wäre.......Aber dann hat man ja auf dem Rückweg Rückenwind – oder? Aber da der Wind ja immer die Angewohnheit hat, zu drehen, durften wir auch auf dem Rückweg gegen an strampeln...gibt stramme Waden!

Vor dem Damm ist alles neu gebaut, Shuttlebusse kutschieren die Besucher über den Damm, wo schon kräftig gebaut wird. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad darf man ihn nicht mehr betreten, es bleiben nur die Shuttlebusse.

Irgendwie war das alte Feeling, selbst darüber zu laufen viel schöner und nicht gefahren zu werden Auf dem Damm entlädt der Bus seine Fracht, der Busfahrer läuft auf die andere Seite und

zurück geht’s. Voll ist es auch hier wieder, wir quälen uns bergauf durch die Einkaufsgasse und schlagen uns nach links eine Treppe hoch zur Abtei. Eintrittskarten gekauft, wir wollen mal das feeling haben, daß schon die Mönche hier hatten. Das Mittelalter mit seiner Hexenverfolgung läßt grüßen.

Leider erweist sich die Abtei m. E. als absolut entweihter Ort, in dem Touristen ohne Respekt überall rumtrampeln. Eine japanische oder chinesische Reisegruppe schließt auf... Gigantisch, wie schnell die sind, Foto...rennen...Foto ….rennen. Europa in euner Woche muß absolviert werden. Morgen rennen sie wahrscheinlich schon am Eifelturm rum. Warum muß ich nur an einen China Imbiss denken: „Hier essen oder zum mitnehm, was zu trinken?“

Auf der Flucht vor der Gruppe, die von einer anderen gefolgt wird gelangen wir nach draußen.......die Aussicht genießen. Bis die Chinesen , die nächste Reisegruppe vermutlich, die einem roten Regenschirm hinterherrennen, fotografierenderweise überhand nehmen.

Die Bauarbeiten zur Renaturierung sind in vollem Gange, von hier oben erkennt man auch noch den alten schönen Stellplatz....

 

Also zurück zu Charlotte, die große dunkle Wolke ist uns nicht geheuer. Das der Wind gedreht hatte, habe ich ja schon kurz erwähnt... Überlegungen zur Weiterfahrt.

Wir brechen auf Richtung Granville.

Der Wind nimmt zu, das Navi Elsbeth führt uns natürlich wieder durch die schmalsten Gassen Richtung Stellplatz. Es ist noch ein Platz frei, ein bißchen rangieren und...paßt. Nicht gerade der schönste Platz. Wir gehen nach dem Essen noch mal zu den Überresten der deutschen Besatzung, große Bunker stehen hier und trotzen dem Wetter. Der Wind nimmt immer mehr zu, Regen, wir verkrümmeln uns nach drinnen.



Morgens stürmt es noch ein wenig, wir wollen irgendwo auf einen Camping in der Nähe der Landungsstrände.

Courseulles sur Mer wird unser Auffenthaltsplatz für 2 Nächte.

Auf dem Camping „Champ de Course“ bekommen wir ein schönes Plätzchen fast am Wasser. Schön ist es hier und ruhig vor allem. Und das Meer wunderschön. Ich bekomme allerdings ein mulmiges Gefühl bei dem Gedanken, daß hier am Juno Beach so viele Menschen ihr Leben lassen mußten. Und wir wandern jetzt hier......

Ich werde früh wach und lasse Reiner schlafen. Die Sonne scheint und es zieht mich samt Fotoausrüstung ans Wasser. Herrlich, nur ein paar Reiter und andere Frühaufsteher. Das Wasser lauft ab und so gibt es viel zu fotografieren.

Diese Weite und Ruhe...da kann ich Kraft draus schöpfen. Aber ich bin ja auch Nordlicht und mehr oder weniger am Wasser großgeworden.

Als ich zurückkomme ist Reiner wach und hat mich schon vermißt. Wir frühstücken in Ruhe.

Am Mittag spazieren wir noch einmal den Strand entlang und erfühlen die Geschichte. Nachdem Reiner eine Jakobsmuschel gefunden hat, ergreift mich wieder diese seltsame Sammlerleidenschaft und ich finde noch viel mehr. Das auflaufende Wasser kommt mir nicht wirklich gelegen!

 

Courseulles sur Mer, ein kleiner Fischerort, mit mondänen Villen und einem Kriegsmuseum. Wir sehen uns aber nur die draußen aufgestellten Geschütze im Juno Beach Centre an. Abends kocht Reiner lecker, wir genießen die Ruhe hier sehr...wenn da nur nicht das Urlaubsende in Sicht wäre....



Weiter geht’s nach Honfleur, viel hat man ja schon gehört von dieser Künstlerstadt.

Der Stellplatz ist nicht besonders schön, man kann die Brücke von hier aus teilweise sehen. Hinter uns Schilf......ein Paradies für Mücken.....wolln wir mal nicht hoffen......

Nach einer Brotzeit ruhen wir uns kurz aus und laufen dann in die Stadt. Auch hier wieder: Viele Menschen und eine andere Atmosphäre als ich mir vorgestellt hatte. Eigentlich gar keine.....

Schön anzusehen, die Häuschen und Gassen, wir setzen uns draußen bei einer Gaststätte hin und bestellen uns zwei kühle Bier. Nun kommt doch noch ein bißchen ein Feeling auf, ein altes Karussell dreht sich, Menschen flanieren......la dolce vita. Ach, weil es so gemütlich hier ist, bestellen wir noch ein Pils. Nun denn, wir haben probiert, nicht überrascht drein zu schauen, als die Rechnung kam, auch nicht in Schnappatmung zu verfallen......es waren die teuersten Biere, die wir je genoßen haben......Aber das war es wert.

Zurück bei Charlotte wundern wir uns, daß trotz des warmen Wetters keiner draußen sitzt. Schon wenig später begreifen wir....die Moskitos haben hier das Hausrecht.

Was folgte, kennt wohl jeder:eine wunderbare Nacht im hermetisch abgedichteten Wohni bei Saunatemperaturen. Und die Mistviecher haben es dennoch geschafft durch die genialen Zwangsbelüftungen der Dachfenster einen Weg ins Innere zu finden.....

Über die Brücke ......Charlotte kümmert sich nicht um die Geschwindigkeitsbegrenzung wegen Baustelle....sie ist noch langsamer...zumindest sind wir erster in der Schlange und haben freie Sicht.

 

Bei unserm letzten Aufenthalt in Fronkreisch haben wir auf einem wunderbaren Platz direkt am Wasser übernachtet, ich dachte, es war St. Valery en Caux. Leider erweist sich mein Erinnerungsvermögen als falsch und so drehen wir wieder um, vorbei an einer riesigen Atomkraftwerk....

In Veullettes sur Mer entdecken wir einen schönen Platz mit Aussicht auf Wiesen und Felder und auf der anderen Seite nur durch eine Straße getrennt eine Promenade am Meer.

Schön ist`s hier. Reiner bereitet die Muscheln zu, die wir noch eingekauft haben. Für 1,20€ das Kilo. Okay, daß die Verkäuferin etwas merkwürdig dreinschaute, als ich 4 Kilo wollte und schnell eine größere Tüte holte, darüber haben wir und zu dem Zeitpunkt noch keine Gedanken gemacht. Aber uns erschloß sich relativ schnell, warum sie so verdattert geguckt hatte....war wohl doch ein wenig zu viel für 2 Personen...naja, ich habe dann die letzten 2 Töpfe voll einfach „ausgepult“ und dann eingefroren. War ja auch schön warm draußen, die Mücken fanden es prima...und....war ja auch Urlaub...

Der Wind weht stark, wir setzen uns um, damit wir die Tür öffnen können, ohne daß drinnen alles weggepustet wird. Ein älterer Franzose spricht mich an, ich frage höflich auf französisch, ob er evtl. Englisch, deutsch oder holländisch spricht. Er verneint. Trotzdem unterhalten wir uns mit Händen und Füßen eine viertelstunde lang....herrlich, das sind mit die schönsten Urlaubserlebnisse und zeigen immer wieder, daß wenn man offen und freundlich ist, sich Türen öffnen.


Wir verbringen den Tag mit faulenzen und wandern ein Stück entlang der Steilküste.

Abends gehe ich noch mal allein zum Wasser und nehme Abschied.

Von der Weite des Meeres, von den Steinen und Muscheln und dem unverwechselbaren Frankreichgefühl.....zu schön ist es hier, die Lebensart der Franzosen, alles ein bißchen ruhiger und nicht so hektisch. Ich nehme mir vor, ein bißchen von dieser Lebensart in den täglichen Alltag zu integrieren.


Nicht mehr so viel zu hetzen und wieder mehr zu leben....


Reiner hat noch einen Termin in Düsseldorf auf der Messe, eigentlich für Samstag geplant, aber er zieht an Donnerstag durch, wir übernachten auf dem größten Zigeunerlager Europas, dem Parkplatz der Messe Düsseldorf.

Nach einem anstrengenden Messetag fahren wir, wie fast an jedem letzten Urlaubstag zu Umberto nach Geldern, wo wir nach einem wunderschönen Urlaub noch einmal Urlaubsfeeling haben, wenn auch typisch napolitanisches.....


Ein Resumee:


Wunderschön. Zu kurz.

Aber zur Hauptferienzeit....nie wieder, es ist einfach zu voll, das Wetter zwar noch gut, aber der Erholungsfaktor des freien Stehens bleibt einem doch verwehrt, weil überall viel zu voll.

Den Vorsatz alles etwas ruhiger anzugehen, hatte sich allerdings trotz guter Vorsätze direkt am ersten Arbeitstag wieder in Luft aufgelöst.......schade.


Und so rennen wir wieder im Hamsterrad....immer die Tage bis zur nächsten Auszeit zählend......getreu dem Motto:

Viva la vida loca........mit der Betonung auf „leben“......


Das Hamsterrad ruft....

C´est la vie........bis zur nächsten Auszeit.....



Bis dahin genießen wir von bretonischer Musik und schönen Videos und Fotos aus den unendlichen Weiten des www


Rentrer en Bretagne...Rückkehr in die Bretagne.


Oh ja - ganz sicher!!!